Wir über uns

Integrierte Sozialplanung versteht sich als ein Teil der Sozialpolitik und hat den Auftrag inhaltlich-fachlicher Politikberatung. Für die Entwicklung integrierter Handlungskonzepte ist es grundlegend, die Planungskompetenzen unterschiedlicher Fachbereiche einzubeziehen.

In dem Team Integrierte Sozialplanung arbeiten die Fachplaner/-innen im Bereich Sozialplanung, Jugendhilfeplanung und Altenhilfeplanung als auch die Stelle des Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, das Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring, der Bereich Armutsprävention sowie das Finanzcontrolling zusammen. Das Team entwickelt integrierte Handlungskonzepte zu den Themen des Dezernates für Familie, Bildung und Soziales und wirkt an Planungen anderer Bereiche der Stadt mit. 

Hauptaufgabe der Integrierten Sozialplanung ist es, Entscheidungsgrundlagen für den Dezernenten sowie die Fachdienste im Dezernat für Familie, Bildung und Soziales und politische Gremien vorzubereiten. Die Integrierte Sozialplanung gestaltet zudem nachhaltige Planungsprozesse mit weiteren Verwaltungsbereichen der Stadtverwaltung wie dem Büro für Migration und Integration, der Stadtentwicklung und den städtischen Eigenbetrieben.

Die methodische Arbeitsweise orientiert sich am strategischen Management. Die Arbeitsprinzipien zur Feststellung von Bedarfen und der Entwicklung von Maßnahmen sind:

  • die Darstellung der Sozialstrukturdaten,
  • die kleinräumige Analyse der sozialen Infrastruktur sowie
  • die Beschreibung der Lebenslagen

Die Beteiligung von Bürger/-innen, von Politik, Wissenschaft und weiteren Expert/-innen sowie die Sozialraumorientierung sind durchgängiges Prinzip der verschiedenen Planungsbereiche.

Die Sozialplanung entwickelt strategische, datenbasierte Zielsetzungen und Konzepte für die kommunale Daseinsvorsorge sowie für eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur. Zudem steuert und koordiniert sie Beteiligungs- und Kooperationsprozesse.

Die Planungskoordination entwickelt auf Grundlage einer integrierten kommunalen Sozialberichterstattung gemeinsam mit den Fachplanungen der Stadtverwaltung, mit Politik, mit Träger/-innen sowie Bürger/-innen Strategien und Instrumente zur Armutsprävention.

Die Jugendhilfeplanung ist das zentrale strategische Instrument zur qualitativen und quantitativen Planung und Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe. Sie ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe und das vom Gesetzgeber vorgegebene Instrument, mit dem der Träger der öffentlichen Jugendhilfe im Rahmen seiner Gesamtverantwortung dafür zu sorgen hat, dass alle Aufgaben des SGB VIII erfüllt werden.

Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen nimmt die Interessenvertretung und Beratung von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen wahr und wirkt auf die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen hin. Er arbeitet mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen und weiteren Institutionen, Verbänden und Selbsthilfegruppen zusammen.

Die Altenhilfeplanung ist Ansprechpartnerin zu allen Fragen der Seniorenarbeit und verantwortet die Planung der Altenhilfe nach §71 SGB XII. Ziel der geplanten Maßnahmen ist es, dass ältere Menschen selbstbestimmt am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können und ihre Fähigkeiten zur Selbsthilfe gestärkt werden.

Der Bereich Bildungsmanagement entwickelt strategische Zielsetzungen und Konzepte für die kommunale Bildungslandschaft, etabliert Steuerungs- und Kooperationsstrukturen und arbeitet methodisch nach dem Ansatz der integrierten Bildungsplanung.

Die Hauptaufgabe des Bildungsmonitorings liegt in der datenbasierten Analyse, Beobachtung und Darstellung der Jenaer Bildungslandschaft. Das Bildungsmonitoring arbeitet methodisch nach dem Ansatz der integrierten Bildungsplanung.

Der Schwerpunkt der Gebietskoordination BIWAQ liegt in der Koordinierung des Projektteams, der Netzwerkarbeit und dem Management der Schnittstellen zu verwaltungsinternen und externen Projektpartner/-innen.

Das Controlling im Dezernat berät und unterstützt den Dezernenten, die Fachdienst- und Teamleitungen in den Fachdiensten Jugendhilfe, Soziales, Jugend und Bildung sowie Gesundheit zu steuerungsrelevanten Sachverhalten, insbesondere bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Das Controlling im Dezernat bildet die Schnittstelle zum zentralen Controlling.

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